Sprechen
Spracherkennungsmodelle und Sprachmodelle
Zwei Modelle, zwei verschiedene Aufgaben. Beim offiziellen Cloud-Relay sind beide bereits eingerichtet — diese Seite ist für das Sprechen im selben WLAN oder für einen Server, den Sie selbst betreiben.
Das Spracherkennungsmodell — es macht aus Ihrer Stimme Text
Am PC: FlowMic → Einstellungen → Spracherkennung → „Integriertes Sprachmodell“. Dort eine Sprache auswählen und herunterladen. Vorher wird nichts geladen.
Laden Sie das Modell für die Sprache herunter, die Sie tatsächlich sprechen. Ein Modell für eine andere Sprache liefert trotzdem Wörter — die falschen.
Auf derselben Karte lässt sich der „Download-Ordner“ ändern; das lohnt sich, wenn auf der Systemplatte wenig Platz ist.
Das Ändern dieses Ordners verschiebt bereits heruntergeladene Dateien nicht. Verschieben Sie sie selbst oder laden Sie sie im neuen Ordner erneut.
Wenn Sie lieber eine andere Erkennung verwenden
Dieselbe Seite hat ein Menü „Engine-Voreinstellung“, genauso gruppiert wie das für das Sprachmodell: zuerst die integrierte Offline-Engine, dann Erkenner, die Sie selbst betreiben, danach Cloud-Dienste, bei denen Sie ein eigenes Konto haben, und ein Eintrag „Benutzerdefiniert“ für alles andere. Sie brauchen das nur, wenn Sie die integrierte Offline-Engine nicht wollen — eine frische Installation verwendet ohnehin sie.
Das Sprachmodell — es schreibt um, was Sie gesagt haben
Am PC: FlowMic → Einstellungen → Sprachmodell. Öffnen Sie das Menü „Modell-Voreinstellung“ und wählen Sie den Dienst, den Sie ohnehin nutzen — Protokoll, Adresse und ein sinnvoller Modellname werden für Sie eingetragen, Sie müssen also nichts aus dem Gedächtnis tippen. Bei einer frischen Installation steht dort „Bitte wählen“, weil noch nichts eingerichtet ist.
Das Menü auf Ihrem PC, gruppiert. Anbieternamen sind in jeder Sprache dieselben; die Liste wächst mit den Versionen, verlassen Sie sich also auf die in Ihrer App.
Cloud-Dienste — Sie bringen Ihren eigenen Schlüssel mit
Wählen Sie Ihren Anbieter, und Adresse und Modellname kommen mit. Der Schlüssel bleibt Ihrer: Sie melden sich dort an, Sie bezahlen dort, und Sie fügen den Schlüssel in das Feld „API Key“ ein. FlowMic hat bei keinem davon ein Konto und liefert niemals einen Schlüssel.
Selbst gehostet — das Modell läuft auf Ihrer eigenen Maschine
Die Auswahl trägt eine lokale Adresse als Ausgangspunkt ein. Ändern Sie sie, wenn Ihr Server woanders lauscht, und setzen Sie den Modellnamen auf das Modell, das Sie tatsächlich geladen haben. Ein Server auf der eigenen Maschine braucht meist gar keinen Schlüssel.
Benutzerdefiniert — jeder andere Dienst mit demselben Protokoll
Wählen Sie „Benutzerdefiniert“ und tragen Sie die Adresse selbst ein. Wer ein Feld von Hand ändert, schaltet das Menü ebenfalls auf „Benutzerdefiniert“ — so behauptet der Name oben nie einen Dienst, von dem Sie sich längst entfernt haben.
Tippen Sie dann auf „Verbindung testen“. Sie prüft Adresse, Schlüssel und Modell auf der Stelle und sagt Ihnen, welches der drei nicht gepasst hat.
Der Schlüssel kommt von dem, der das Modell betreibt — Ihr Konto bei einem Anbieter oder Ihr eigener Server. FlowMic liefert keinen.
Ein abgelehnter Schlüssel und ein nicht vorhandenes Modell werden getrennt und benannt gemeldet, sodass Sie beides auseinanderhalten können.
Was ohne Sprachmodell nicht mehr geht
- Übersetzen / Ordnen: Beide Modi laufen nicht. Echtzeit bleibt unberührt — sie brauchte nie eines.
- KI-Politur: Der Schalter bleibt, wo er ist, und es passiert nichts.
- Ihre Szenenkarte: Die Begriffe darin wirken weiter. Sie gehen als Hinweise an das Spracherkennungsmodell und brauchen überhaupt kein Sprachmodell — lediglich der Teil für die KI-Politur wird übersprungen.